Vorsicht vor Kreditbetrug

In letzter Zeit musste sich die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft mit mehreren Fällen von Kreditbetrug befassen. Geschädigte verloren bei vermeintlichen Kreditgeschäften mehrere tausend Franken.

Die Betrüger bieten auf professionell gestalteten Internetseiten Online-Kredite bis zu CHF 80‘000.— an. In Verträgen werden die Kreditvergabe und die Rückzahlungsmodalitäten geregelt. Um den Kredit zu erhalten, verlangen die Täter eine Vermittlungsgebühr von mehreren tausend Franken. Erst wenn diese Gebühr überwiesen ist, wird die Auszahlung des Kredits in Aussicht gestellt. 
Tatsache ist jedoch, dass dem Antragsteller kein Kredit ausbezahlt wird und die überwiesene Vermittlungsgebühr verloren ist. Es ist davon auszugehen, dass sich die Täterschaft im Ausland befindet.

Die Staatsanwaltschaft rät dringend zur Vorsicht beim Abschluss von solchen Verträgen und empfiehlt, keinerlei Vorauszahlungen zu leisten sowie sich jeweils über Kreditinstitute und deren Konditionen eingehend zu informieren.

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